Sind Krisen schlecht oder gut? … Oder über den Nutzen von Unglück

Der Begriff Krise ist in den letzen Jahren sehr inflationär geworden. Die Seiten der Tageszeitungen sind seit einiger Zeit voll von Meldungen über Umstürze im arrabischen Raum, Finanzkrise und Wirtschaftskrise. Doch auch andere Krisen sind an der Tagesordnung: Peak-Oil, Klimawandel, Pensionskollaps. Die Liste möglicher Horrorszenarien ist lang. Wie anpassungsfähig ist unser System und sind wir fähig zukünftige Krisen und Schocks zu überwinden?

Doch wenn wir uns eine Minute zurücklehnen und vorurteilslos darüber nachdenken, was Krisen aus einer Metapwrspektive betrachtet sind, entdecken wir etwas Interessantes: Krisen und Unglück sind eine Möglichkeit, aus dem Strom des Lebens kurz herauszutreten und kritisch darüber nachzudenken. Und vielleicht auch daraus zu lernen. Was können wir aus der Finanzkrise lernen? Vielleicht, dass am Kapitalismus doch nicht alles nur gut ist? Was können wir aus der Energiekrise (Peak Oil) lernen? Vielleicht, das wir in diesem Thema schön langsam anfangen umzudenken?

Krisen und Unglück bieten uns den (oft einzigartigen) Anlass zum Umdenken, das sollten wir nicht ungenutzt lassen!

Krise kommt aus dem Griechischen (κρίσις krísis) und bedeutete ursprünglich ‚die Meinung‘, ‚Beurteilung‘, ‚Entscheidung‘, siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Krise

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  1. #1 von eulenausathen am November 18, 2012 - 10:11 am

    Danke für den Beitrag. Es ist schon erstaunlich, was alles aus einer „Krise“ erwächst. In einer Zeit, in der plötzlich alles durch eine Krise in Bewegung kommt, entstehen viele neue und innovative Ideen.

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