Öffentliche Bürgerdaten veröffentlichen – was steckt hinter „Open Goverment Data“?

Open Government Data ist das Synonym für offene Verwaltungsdaten, also jene Datenbestände des öffentlichen Sektors, die im Interesse der Allgemeinheit ohne jede Einschränkung zur Weiterverbreitung und zur freien Weiterverwendung frei zugänglich gemacht. Mit dieser Bezeichnung wird explizit auf den öffentlichen Sektor Bezug genommen. Zugleich schließt dies all jene Datenbestände des öffentlichen Sektors aus, deren Veröffentlichungen nicht im Interesse öffentlicher Belange liegen, die geheim gehalten werden sollen beziehungsweise die personenbezogene Daten sowie Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse beinhalten, so dass einer Freigabe ohne Rücksprache mit den Betroffenen nicht stattgegeben werden darf (Wikipedia).

Beispiele dafür sind geografische Daten öffentlicher Einrichtungen, Energiedaten öffentlicher Gebäude, Statistiken, Karten, Pläne, Umwelt- und Wetterdaten, Materialien der Parlamente, Ministerien und Behörden, Haushaltsdaten, Gesetze, Verordnungen, Satzungen, richterliche Entscheidungen und sonstige Veröffentlichungen.

Die Idee dahinter ist, dass dann am Markt Applikationen, Software oder SmartPhone-Apps entstehen, die diese Daten für sinnvolle Anwendungen verwenden.

In Deutschland wurde jetzt eine sehr interessante Studie dazu veröffentlicht: https://netzpolitik.org/2012/bmi-studie-open-government-deutschland-veroffentlicht/

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