Big Data als Wirtschaftsfaktor

Nach den NSA-Aufdeckungen bleibt natürlich auch noch die Frage offen, ob es bei der weltweiten Datensammlung ausschliesslich um Sicherheitsaspekte geht, oder ob nicht doch wirtschaftliche Interessen noch mehr im Vordergrund stehen. Bei Facebook & Co (die allergrößten Datensammler) auf jeden Fall. Eine These: Alles was an Daten gesammelt wird, wird versucht zu „ökonomisieren“. Und es wird fast alles gesammelt werden. In den USA bot eine Werbeseite einem Paar Babyartikel an, obwohl der Mann noch gar nicht wusste, dass er Vater werden wird. Denn eines ist ganz klar: Google, Apple und Konsortien würde nicht all die Daten sammeln, wenn sie nicht damit kalkulieren würden, dass jedes Bit und Byte ein geldwerter Vorteil ist. Das sind zwar keine Bösen Absichten, aber sehr massive wirtschaftliche. Und das (Privat)Leben der Menschen wird zum Spielball.

Ein guter Artikel von deutschen Philosophen Peter Sloterdijk: http://www.eurozine.com/articles/2014-05-28-sloterdijk-de.html

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