Beiträge getaggt mit Internet

Macht uns das Internet dümmer?

Alles begann mit dem Computer, seit dem wir dort Rechnen und Speicher können, merken wir uns viel weniger und haben das Kopfrechnen verlernt. Dann kam das Handy, seit wir dort alle Telefonnummern gespeichert haben, wissen wir keine davon mehr auswendig. Das merkt man besonder dann, wenn man es zu Hause vergessen hat, oder das Handy einmal kaputt ist. Absolute spontane Hilfslosigkeit breitet sich dann aus. Im Zeitalter von Google & Co nimmt und das Intenet immer mehr „Alltagsarbeit und Nachdenkarbeit“ ab. Eine kürzlich in Science publizierte Studie über Google Effects on Memory von Betsy Sparrow, Jenny Liu und Daniel M. Wegner zeigt, dass wir uns tendenziell Dinge nicht mehr genau merken, wenn wir wissen, dass wir sie uns auch ergoogeln können. Wenn sich immer mehr Aufgaben des Denkens und Wissen ins Internet verlagern, wird das Netz dann intelligent oder intelligente?. Und werden wir dann dümmer? Wird in 20 Jahren die Abhängigkeit davon dann nicht so gross sein, dass wir ohne es wirklich keine Sekunde mehr leben können und allein komplett dumm sind? Und wo ist dann noch unsere Feiheit? Oder gibt es auch einen anderen Weg …

http://www.faz.net/artikel/C30833/digitales-gedaechtnis-wir-brauchen-eine-europaeische-suchmaschine-30468036.html

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Das Multi-Bunte-Klicki-Versum – Folge 1 „immer, überall, alles“

Es nimmt uns immer mehr ein. Wir sind es immer mehr gewohnt, alle Informationen immer und überall zur Verfügung zu haben, immer und überall zu kommunizieren und in letzter Zeit auch immer mehr über unser soziales Umfeld Bescheid zu wissen. Doch wir fangen auch immer mehr an in einer „zweiten Welt“, in einer virtuellen Welt zu leben und immer mehr Dinge gleichzeitig zu tun (Autofahren, Musikhören und Telefonieren). Dies erhöht natürlich unsere Verbundenheit mit der Welt, macht es aber auch immer schwieriger, in Ruhe einen kritischen Gedanken fertig zu denken. Dadurch werden die Kommunikations- und Informationspausen immer wichtiger, sonst sind wir immer mehr „over-newsed and under-informed“ (wie die Edelfeder Helmut Gansterer es einmal nannte).

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Das „Multi-Bunte-Klicki-Versum“ zieht uns hinein

Surfen im Internet, Posten im Facebook, Vernetzen in XING, Publizieren in Twitter, sich Unterhalten in YouTube sind beliebte Freizeitbeschäftigungen. Doch dabei gibt es, auch für intelligente, reife Erwachsene Menschen, zwei grosse Gefahren. Erstens, dass wir diese Welt mit der Wirklichkeit verwechseln, natürlich wissen wir alle, dass Facebook-Freunde keine echten Freunde sind, mit denen man auf ein Bier gehen kann, doch wer freut sich nicht darüber. Zweitens müssen wir aufpassen, das diese Welt die wirkliche Welt nicht schön langsam, oder auch nur einen Teil davon substituiert. Wer viel Zeit in der bunten Klick-Welt verbringt – Zum Zeit-Vertreib – der läuft Gefahr, dass ihm weniger Zeit in der realen Welt bleibt. Zeit für Gespräche, Zeit für die Beziehung, Zeit für echte Gedanken.


http://www.zeitgeistlos.de/buecher/postman_zutode.html

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Twitter – bunte Welt des Vogelgezwitschere

Wenn man Twitter und dessen Entwicklung (oder man ist momentan eher geneigt an Experimentieren zu denken) betrachtet, dann sind die Anwendungsmöglichkeiten überschaubar. Als elitäres Nachrichtenmedium über die aktuellsten News in der Netzökonomie und als PR-Instrument für ein paar findige Firmen ist die Breitenwirkung überschaubar. Aber Twitter wird in unser tägliches Leben genau so eindringen, wie einst das Internet selbst. Ob als Kommunikationsmedium im Klassenzimmer, als internes Informationssystem im Unternehmen, als Informationsdrehscheibe für Special-Interest-Groups (von Fussball bis Finanzinformationen) oder Politisches Interaktionsmedium. Je mehr Twitter-Dienste entstehen, desto schneller wird es sich verbreiten. Und viel mehr im beruflichen und professionellen Umfeld als Facebook. Das Fundament ist dafür schon da.

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Internet als Betriebssystem der Gesellschaft (2)

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Internet als Betriebssystem der Gesellschaft

Wenn immer mehr Funktionen des Alltags und der Gesellschaft in das Internet wandern, wird es dann irgend wann zum „Betriebssystem“ der Gesellschaft? Mit all den Nachteilen (Missbrauch, Digital Divide, Reizüberflutung, Überschätzung des Multibunteklickiversum), aber auch Vorteilen (Basisdemokratische Wissensverteilung, Zugriff aller auf alle Wissenressourcen, Open Source) werden wir dann auch leben müssen. Doch was wird sich dadurch an unserer Gesellschaft ändern und werden wir noch abhängiger davon?

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Digital Life

Das Internet breitet sich immer mehr von einem reinen Wissensnetzwerk in unser tägliches Leben aus. Bald müssen wir uns überlegen, wie unser Digitales Leben aussehen wird bzw. soll. Neben Arbeit und Berufsleben, aus dem das Netz nicht mehr wegzudenken ist und der Freizeit / Unterhaltung dringt es immer stärker in soziale Beziehungen (Social Media) und den persönlichen Alltag ein. Innabsehbarer Zeit werden uns unzählige kleine Assistenten / Apps im täglichen Leben helfen, sei es die Wettervorhersage, Kochen, Lebensratgeber, Medizin, etc. Dies bietet aufnder einen Seite unzählige neue, spannende Möglichkeiten, auf der anderen Seite schafft es aber auch Abhängigkeiten. Das sollten wir gründlich und kritisch durchdenken.

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Wir sind schon in der nächsten Dot-Com-Bubble

Anfang des Jahres wurde Facebook mit über 60 Milliarden Dollar bewertet, Twittintakte auf das 200-fache des letzten Jahresumsatzes bewertet, über 10 Milliarden Dollar- eine neue Internetblase erhält neue Nahrung. Das „Wall Street Journal“ bezeichnet den neuen Star Twitter als „Barometer der Technik-Blase“, denn die Milliardenbewertungen für Unternehmen wie Facebook oder Groupon hat die Diskussion um eine neue Internet-Blase geschürt. Wir werden sehen, ob wir auch aus der letzten Blase gelernt haben und die negativen Konsequenzen diesmal etwas schwächer ausfallen.

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Das Internet verschwindet

Die Grenze zwischen Online / Virtualität und Offline / Realität löst sich auf. Das Internet wächst schön langsam in die Welt hinein, ob durch die Verbindung der Smartphones mit ihren Kameras oder dem neuen Twitter of Things, in dem Online-Verbindungen in den wichtigsten elektronischen Geräten die Brücke zwischen Virtualität und Realität schlagen.

Mehr unter: http://www.twingz.com/index.html
(übrigens eine bemerkenswerte österreichische Firma)

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Das Outernet kommt!

„Outernet“ ist ein Kunstwort, das vor allem die Erweiterte Realität im Fokus hat und die damit verbundene Integration virtueller Elemente in reale Lebensverhältnisse beschreiben möchte. Im Outernet legt sich das Internet wie eine zusätzliche Schicht über unsere Umwelt und die gelernten Möglichkeiten – Verlinkung, Suchfunktion, Personalisierung und Interaktion – übertragen sich damit auch auf physische Objekte und Produkte. (Quelle: Wikipedia)

Trends wie Augmented Reality, SmartPhones und Tablets schaffen es immer mehr, Wirklichkeit (Realität) und Internet (Virtualität) sinnvoll zu verbinden. Bald werden beide verschmelzen und das Internet wird seine reine elektronische, virtuelle Identität ausdehnen. Vom Second Life zum First Live.

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